Eine Foto-Tresor-App ist nur so sicher wie ihre Verschlüsselung und das Verhalten der Firma dahinter. Manche verschlüsseln deine Dateien mit einem Schlüssel, der aus deinem Code entsteht. Andere verstecken sie im Grunde nur hinter einer PIN-Abfrage. Bevor du einer App vertraust, prüfe, wie sie verschlüsselt, ob sie ein Konto braucht, wo Backups landen, wie die Wiederherstellung funktioniert und was in ihren Datenschutzangaben steht.
In Foto-Tresor-Apps landen die privatesten Dateien: intime Bilder, Scans vom Reisepass, medizinische Unterlagen, Fotos, die Partner oder neugierige Kinder nicht finden sollen. Da ist es nur vernünftig zu fragen, ob Foto-Tresor-Apps sicher sind, bevor du einer davon solche Dateien anvertraust. Dieser Ratgeber zeigt, wie du jede Tresor-App mit Werkzeugen prüfst, die schon auf deinem iPhone sind, worauf du achten solltest, was diese Werkzeuge nicht zeigen können, und welche Fehler „versteckte“ Dateien offenlegen. Er richtet sich an alle, die einen Tresor auswählen oder sich fragen, ob die App, die sie schon nutzen, ihr Vertrauen verdient.
Sind Foto-Tresor-Apps sicher? Die ehrliche Antwort
Manche ja, manche nein – und am App-Symbol erkennst du nicht, welche. Eine Tresor-App kann zwei sehr unterschiedliche Dinge tun:
- Dateien verstecken. Die App setzt eine PIN- oder Musterabfrage vor eine Galerie. Die Dateien selbst liegen unter Umständen lesbar im Speicher der App. Wer an der Sperre vorbeikommt oder direkt an den Speicher gelangt, kann sie sehen.
- Dateien verschlüsseln. Die App macht jede Datei mit einem Schlüssel unlesbar, der mit deinem Muster oder Code entsperrt wird. Ohne dieses Geheimnis sind die gespeicherten Daten nicht lesbar, selbst wenn jemand sie kopiert.
Das ist keine reine Theorie. 2014 und 2015 haben unabhängige Forscher ältere Versionen beliebter iPhone-Tresor-Apps untersucht und Fotos ohne Verschlüsselung, im Klartext gespeicherte PINs und umgehbare Sperrbildschirme gefunden. Diese Ergebnisse beziehen sich auf Versionen von vor etwa zehn Jahren, nicht auf heutige Apps. Untersuchungen unter Android zeichnen ein ähnliches Bild. Eine Studie von 2017 zu 18 Android-Tresor-Apps ergab, dass viele gespeicherte Fotos nicht verschlüsselten und sieben Passwörter im Klartext ablegten. Eine Studie von 2022 zu 20 Android-Tresor-Apps zeigte, dass sich die meisten ihrer Tarnungen mit grundlegenden Systemkenntnissen aufdecken ließen.
Die Lehre daraus ist nicht, dass Tresor-Apps schlecht sind. Sondern dass „Tresor“ ein Marketingbegriff ist – und du nur durch Prüfen herausfindest, was du wirklich bekommst.
Schritt 1: Eine Tresor-App mit Bordmitteln des iPhone prüfen
Dein iPhone verrät dir vor und nach der Installation einiges über eine App.
Die Datenschutzangaben im App Store lesen
- Öffne den App Store und gehe zur Seite der Tresor-App.
- Scrolle nach unten zu App-Datenschutz und tippe auf Details anzeigen.
- Achte darauf, welche Abschnitte erscheinen:
- Daten, die zum Tracking deiner Person verwendet werden: Daten, die mit anderen Firmen geteilt werden, um dich über Apps und Websites hinweg zu verfolgen. Ein Tresor braucht das nicht.
- Mit dir verknüpfte Daten: Daten, die mit deiner Identität verbunden sind, etwa eine E-Mail-Adresse oder Benutzer-ID.
- Nicht mit dir verknüpfte Daten: Daten, die ohne Bezug zu deiner Identität erfasst werden, oft Analyse- oder Absturzberichte.
- Keine Daten erfasst: Der Entwickler gibt an, nichts zu erfassen.
- Prüfe, ob Fotos oder Videos in einer der erfassten Kategorien auftauchen. Bei einer Tresor-App heißt das, dass deine Inhalte das Gerät möglicherweise in einer Form verlassen, mit der der Entwickler umgeht.
Behalte eines im Hinterkopf: Entwickler füllen diese Angaben selbst aus. Apple schreibt auf jeder Seite, dass sie von Apple nicht verifiziert wurden. Sieh die Angaben als Hinweis, nicht als Beweis.
Prüfen, welchen Zugriff auf Fotos die App hat
- Gehe zu Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Fotos.
- Tippe auf die Tresor-App.
- Du siehst Optionen wie Voller Zugriff, Eingeschränkter Zugriff oder Keine.
Ein Tresor braucht etwas Zugriff, um aus deiner Mediathek zu importieren. Mit Eingeschränkter Zugriff sieht er nur die Fotos, die du auswählst. Das ist sinnvoll, wenn du nur ein paar Fotos verschiebst. Du kannst die Einstellung jederzeit ändern.
Den App-Datenschutzbericht aktivieren
- Gehe zu Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → App-Datenschutzbericht.
- Tippe auf App-Datenschutzbericht aktivieren.
- Nutze den Tresor ein paar Tage, komm dann zurück und tippe unter App-Netzwerkaktivität auf die App.
Hier siehst du die Domains, die die App kontaktiert hat. Wenn eine App behauptet, keine Server und keine Analysen zu nutzen, aber ständig Werbe- oder Analyse-Domains kontaktiert, solltest du nachfragen.
Überlegen, ob du überhaupt einen Tresor brauchst
Manchen reichen die integrierten Funktionen. Ab iOS 16 ist das Album „Ausgeblendet“ in Fotos mit Face ID, Touch ID oder deinem Code geschützt. Die Einstellung findest du unter Einstellungen → Apps → Fotos → Face ID verwenden ab iOS 18 und unter Einstellungen → Fotos in iOS 16 und 17. In iOS 18 kannst du außerdem das Symbol einer App gedrückt halten und Face ID anfordern wählen. Die Vor- und Nachteile beschreibt das iPhone-Album „Ausgeblendet“ im Vergleich zu einem verschlüsselten Foto-Tresor.
Wo die Bordmittel an ihre Grenzen stoßen
Datenschutzangaben, Berechtigungen und Netzwerkbericht zeigen, was eine App erfasst und mit wem sie kommuniziert. Sie verraten dir nicht:
- ob die Dateien auf dem Gerät tatsächlich verschlüsselt sind oder nur hinter einem Sperrbildschirm liegen
- wie stark der Schlüssel ist oder ob jemand, der die Daten der App kopiert, ihn offline erraten könnte
- ob Vorschaubilder und Dateinamen zusammen mit den Fotos geschützt sind
- was nach vielen Fehlversuchen passiert
- ob der Anbieter deinen Zugang zurücksetzen kann – und was das darüber aussagt, wer das sonst noch könnte
Dafür musst du die Sicherheitsdokumentation der App lesen. Erklärt eine App diese Punkte nirgends, sagt das auch etwas aus.
Das integrierte Album „Ausgeblendet“ hat eine eigene Grenze: Es öffnet sich mit Face ID oder dem Code deines iPhone. Wenn jemand deinen Code kennt – was bei Partnern und Familienmitgliedern oft der Fall ist –, ist das Album „Ausgeblendet“ keine Hürde.
Was du prüfen solltest, bevor du einer Tresor-App vertraust
Geh diese Liste anhand der Website, Sicherheitsseite, Datenschutzerklärung und App-Store-Seite der App durch.
- Sie nennt ihre Verschlüsselung. Achte auf Konkretes wie AES-256 im GCM-Modus. Sei vorsichtig bei beeindruckend klingenden Verschlüsselungsversprechen ohne Details. Große Worte beweisen keine Schwäche, aber auch keine Stärke.
- Der Schlüssel entsteht aus deinem Geheimnis, und Raten dauert lange. Gute Apps machen aus deinem Muster oder Code einen Schlüssel – mit einer absichtlich langsamen Funktion wie PBKDF2 oder Argon2id. Idealerweise ist der Schlüssel zusätzlich an die Hardware deines Geräts gebunden, sodass jemand, der die Dateien kopiert, keine Passwörter auf einem Computer durchprobieren kann.
- Alles ist verschlüsselt, nicht nur die Fotos. Vorschaubilder, Dateinamen, Ordner und der Index können viel verraten. Prüfe, ob sie mit geschützt sind.
- Sie geht mit Fehlversuchen um. Nach fehlgeschlagenen Versuchen sollte es zunehmende Wartezeiten geben – idealerweise mit einem Zähler, den weder eine Neuinstallation noch eine Änderung der Uhrzeit zurücksetzen kann.
- Du weißt, wer deine Dateien hat. Braucht die App ein Konto mit deiner E-Mail-Adresse? Liegen Backups auf den Servern des Anbieters oder in deiner eigenen iCloud? Werden sie vor dem Hochladen verschlüsselt, sodass der Speicheranbieter sie nicht lesen kann?
- Die Wiederherstellung wird ehrlich erklärt. Manche Apps setzen eine vergessene PIN zurück, indem sie einen Code an deine E-Mail-Adresse schicken. Das ist bequem, macht den Zugang aber von deinem E-Mail-Konto abhängig. Andere Apps nutzen eine Wiederherstellungsphrase, die nur du hast – dann kann dich niemand wieder hineinlassen, auch der Anbieter nicht. Beides ist legitim. Du solltest nur wissen, wofür du dich entscheidest. (Mehr dazu in was eine Wiederherstellungsphrase ist und wie du sie aufbewahrst.)
- Sie komprimiert nicht heimlich. Manche Apps verkleinern Fotos, um Platz zu sparen, und legen die Originale woanders ab. Wenn dir Qualität wichtig ist, prüfe, ob die Originale in voller Auflösung auf deinem Gerät bleiben.
- Werbung und Analysen sind minimal oder gar nicht vorhanden. Werbefinanzierte Tresore enthalten meist Werbecode von Drittanbietern. Auch manche werbefreie Apps senden standardmäßig Analyse- oder Absturzberichte. Prüfe, ob du das abschalten kannst und was darin enthalten sein könnte.
- Das Sicherheitsmodell ist veröffentlicht, und die Grenzen werden genannt. Achte auf eine Seite, die den Aufbau erklärt und zugibt, was die App nicht kann. Ein unabhängiges Audit ist ein starkes Zeichen, aber die meisten Tresor-Apps – auch kleine, neuere – hatten noch keins. Gibt es kein Audit, sollte die App das sagen.
- Die Tarnung ist ein Extra, kein Schutz. Ein Symbol im Taschenrechner-Stil kann einen flüchtigen Blick abwehren. Verschlüsselung ist das nicht, und Untersuchungen unter Android haben gezeigt, dass Tarnungen oft versagen. Beurteile die App nach den Punkten 1–9.
Wie einzelne Apps abschneiden, siehst du in die besten Foto-Tresor-Apps fürs iPhone im fairen Vergleich.
Wie VaultCave diese Checkliste beantwortet
VaultCave ist ein Beispiel für einen Tresor, der nach dieser Checkliste aufgebaut ist. Die App speichert Fotos, Videos und Dokumente (Reisepässe, Ausweise, medizinische Unterlagen, Verträge, jede beliebige Datei), und PDFs öffnen sich direkt im Tresor. So passt sie zu den Punkten oben:
- Verschlüsselung: AES-256-GCM. Dateien werden in Blöcken verschlüsselt, und jeder Block wird zusammen mit seiner Position authentifiziert. So werden Manipulation, Umsortieren oder Abschneiden erkannt. Jeder Tresor hat einen zufälligen Hauptschlüssel, jede Datei ihren eigenen Schlüssel.
- Schlüsselableitung: PBKDF2-HMAC-SHA256 mit 600.000 Iterationen, gebunden an ein Geräte-Geheimnis in der Secure Enclave. Vom iPhone kopierte Dateien lassen sich nicht anderswo angreifen.
- Alles verschlüsselt: auch Vorschaubilder, Dateinamen, Ordner und der Index.
- Fehlversuche: Bei den Versuchen 1–4 passiert nichts. Danach 30 Sekunden, 1 Minute, 5 Minuten und bei den Versuchen 8 und 9 jeweils 15 Minuten. Beim 10. Versuch wird das Muster bzw. der Code deaktiviert und die Wiederherstellungsphrase ist erforderlich. Der Zähler gilt für alle Tresore gemeinsam, übersteht eine Neuinstallation und ignoriert Änderungen der Uhrzeit.
- Konto und Daten: kein Konto, keine Registrierung, kein VaultCave-Server mit deinen Dateien und keine Analysen, Werbung oder Tracker. Die Datenschutzangabe im App Store lautet „Keine Daten erfasst“.
- Backup: optionales verschlüsseltes Backup in deiner eigenen iCloud (private CloudKit-Datenbank), standardmäßig aktiviert und kostenlos. Die Dateien werden vor dem Hochladen verschlüsselt, sodass weder Apple noch VaultCave sie lesen können. Das Backup nutzt deinen iCloud-Speicher, und die App zeigt dir an, wenn ein Tresor nicht gesichert ist, weil die iCloud voll ist.
- Wiederherstellung: eine Wiederherstellungsphrase aus 12 Wörtern, die nur einmal angezeigt wird. VaultCave kann sie weder zurücksetzen noch wiederherstellen.
- Qualität: Originale bleiben standardmäßig in voller Qualität erhalten.
- Sicherheitsmodell: dokumentiert unter /security.
Die Einrichtung sieht so aus:
- Erstelle einen Tresor und wähle, wie er sich öffnet: mit einem Muster auf einem 5×5-Punkteraster (mindestens 6 Punkte) oder mit einem Code (mindestens 6 Zeichen). Verwende nicht deinen iPhone-Code.
- Schreib die Wiederherstellungsphrase aus 12 Wörtern auf, wenn sie erscheint. Zur Bestätigung tippst du 3 der Wörter erneut ein.
- Entscheide, ob das verschlüsselte iCloud-Backup aktiviert bleiben soll.
- Importiere aus Fotos, Dateien oder über das Teilen-Menü. Beim Import aus Fotos kannst du festlegen, dass die Originale gelöscht werden, sobald die verschlüsselten Kopien überprüft sind.
- Öffne in Fotos Zuletzt gelöscht und lösche die Originale auch dort. Sonst bleiben sie etwa 30 Tage erhalten.
- Lege fest, wann die App sperrt, nachdem du sie verlassen hast: sofort (Standard) oder nach 30 Sekunden, 1 Minute oder 5 Minuten. Beim Sperren werden die Schlüssel aus dem Speicher entfernt.
Auch VaultCave hat ehrliche Grenzen:
- Es gibt die App nur für iPhone und iPad (iOS 17 oder neuer).
- Sie hat bewusst kein Face ID und kein Touch ID.
- Tresore werden noch nicht zwischen Geräten synchronisiert, ein Backup kann einen Tresor aber auf einem neuen Gerät wiederherstellen.
- Es gab noch kein unabhängiges Sicherheitsaudit.
- Es ist eine neue App, noch nicht im App Store, und hat daher keine Bewertungen oder Rezensionen.
Die kostenlose Version bietet einen Tresor mit bis zu 100 Objekten. Mehrere versteckte Tresore, unbegrenzt viele Objekte, der Notfallmodus und getarnte App-Symbole sind Pro-Funktionen.
Deine Optionen im Vergleich
| Album „Ausgeblendet“ (Fotos) | Face ID anfordern für eine App | Verschlüsselte Tresor-App | Tresor-App, die nur tarnt | |
|---|---|---|---|---|
| Eigenes Geheimnis, getrennt vom iPhone-Code | Nein | Nein (Code ist die Alternative) | Ja | Je nach App |
| Dateien mit eigenem Schlüssel verschlüsselt | Nein (normale Geräte- und iCloud-Verschlüsselung) | Nein | Ja, wenn die App es richtig umsetzt | Unterschiedlich; oft unbekannt |
| Speichert Dokumente und PDFs | Nein | Hängt von der App ab | Manche | Unterschiedlich |
| Hält jemanden auf, der deinen Code kennt | Nein | Nein | Ja | Unterschiedlich |
| Backup | iCloud-Fotos | Hängt von der App ab | Unterschiedlich: deine iCloud, Cloud des Anbieters oder keins | Unterschiedlich |
| Kosten | Kostenlos, integriert | Kostenlos, integriert (iOS 18) | Kostenlose Version oder kostenpflichtig | Unterschiedlich |
Wovor dich keine Tresor-App schützen kann
Auch ein gut gebauter Tresor hat Grenzen. Kenne sie, bevor du dich darauf verlässt.
- Bildschirmfotos und Kameras. iPhone-Apps können keine Bildschirmfotos verhindern – und auch niemanden, der den Bildschirm abfilmt.
- Jemand schaut dir beim Entsperren zu. Wer dein Muster oder deinen Code sieht, kann diesen Tresor öffnen.
- Ein kompromittiertes oder gejailbreaktes iPhone. Schadsoftware kann sehen, was auf dem Bildschirm ist, während ein Tresor geöffnet ist.
- Kopien außerhalb des Tresors. Exportierte Dateien, Originale in „Zuletzt gelöscht“ und Fotos, die schon in einem Chat verschickt wurden, sind lesbar.
- Eine unsichere Lage. Wenn Partner oder Familienmitglieder dein Handy überwachen, kann eine neue App oder eine plötzliche Veränderung auffallen – und das kann die Lage verschlimmern. Ein Tresor kann das nicht lösen. Ein örtliches Hilfetelefon gegen häusliche Gewalt kann dir helfen, sicher zu planen. Droht jemand, intime Bilder von dir zu verbreiten, kann StopNCII.org helfen, ihre Verbreitung auf teilnehmenden Plattformen zu stoppen.
Fehler, die du vermeiden solltest
- Dem Marketing vertrauen. „Sicher“, „privat“ und beeindruckend klingende Verschlüsselungsversprechen sind nicht dasselbe wie veröffentlichte Angaben zur Verschlüsselung.
- „Zuletzt gelöscht“ vergessen. Wenn du Fotos in einen Tresor verschiebst und in Fotos löschst, bleiben trotzdem etwa 30 Tage lang Kopien in „Zuletzt gelöscht“.
- Den iPhone-Code wiederverwenden. Wer den Code deines iPhone kennt, probiert ihn als Erstes aus.
- Die Wiederherstellungsmethode verlieren. Bei Apps mit Wiederherstellungsphrase bedeutet der Verlust von Code und Phrase meist, dass die Dateien weg sind. Bewahre die Phrase offline an einem sicheren Ort auf.
- Davon ausgehen, dass ein Backup existiert. Prüfe, ob das Backup aktiviert ist und ob dein iCloud- oder Anbieter-Speicher nicht voll ist.
- Sich auf die Tarnung verlassen. Ein falsches Taschenrechner-Symbol bremst nur einen flüchtigen Blick.
- Die App zum „Aufräumen“ löschen. Auf dem iPhone werden damit auch die Dateien des Tresors gelöscht. Stell vorher sicher, dass du ein Backup hast, das du wiederherstellen kannst.
Kurz zusammengefasst
- Manche Foto-Tresor-Apps verschlüsseln deine Dateien richtig. Andere setzen nur einen Sperrbildschirm davor. Prüfe, bevor du einer vertraust.
- Nutze die Bordmittel deines iPhone: die Datenschutzangaben im App Store, Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Fotos und den App-Datenschutzbericht.
- Lies dann die Sicherheitsseite der App. Achte auf eine benannte Verschlüsselung, langsame Schlüsselableitung, Grenzen für Fehlversuche, verschlüsselte Vorschaubilder und Namen sowie klare Antworten zu Konto, Backup und Wiederherstellung.
- Sieh getarnte App-Symbole als Extra und denk daran, dass kein Tresor Bildschirmfotos verhindern oder ein bereits kompromittiertes iPhone schützen kann.
- Räum nach dem Import „Zuletzt gelöscht“ auf und bewahre deine Wiederherstellungsmethode an einem sicheren Ort auf.
Halte deine privaten Fotos und Dokumente privat
VaultCave verschlüsselt Fotos, Videos und Dokumente auf deinem iPhone mit einem Muster, das nur du kennst. Kein Account, kein Tracking, und deine Tresore werden nie aufgelistet.
Jetzt die Beta auf TestFlight testenHäufige Fragen
Kann der Anbieter einer Foto-Tresor-App meine Fotos sehen?
Das hängt vom Aufbau ab. Werden die Dateien auf deinem Gerät mit einem Schlüssel verschlüsselt, der aus deinem Code entsteht, und werden Backups vor dem Hochladen verschlüsselt, hat der Anbieter nichts Lesbares. Braucht die App ein Konto, speichert sie deine Dateien auf eigenen Servern oder kann sie deine PIN per E-Mail zurücksetzen, lies die Datenschutzerklärung genau, um zu sehen, worauf der Anbieter zugreifen kann. Steht dort nichts dazu, betrachte es als unbekannt.
Sind kostenlose Foto-Tresor-Apps sicher?
Kostenlos ist nicht automatisch unsicher. Schau dir an, wie sich die App finanziert. Werbefinanzierte Gratisversionen bringen oft Drittanbieter-Werbung und Tracking mit, und das zeigen die Datenschutzangaben im App Store. Eine kostenlose Version mit begrenzter Objektzahl und kostenpflichtigem Upgrade kostet dich unter Umständen weniger Privatsphäre. So oder so: Beurteile die Verschlüsselung und die Datenerfassung, nicht den Preis.
Was passiert mit den Fotos im Tresor, wenn ich die App lösche?
Wenn du auf dem iPhone eine App löschst, werden auch die Daten gelöscht, die sie auf dem Gerät gespeichert hat – dazu gehören die verschlüsselten Dateien eines Tresors. Wurde der Tresor gesichert, kannst du ihn nach der Neuinstallation eventuell wiederherstellen. Prüfe vorher, wie das geht: Manche Apps brauchen deine Konto-Anmeldung, andere eine Wiederherstellungsphrase. Ohne Backup sind die Dateien weg. Exportiere oder sichere also alles, was du behalten willst, bevor du die App löschst.
Sollte ein Foto-Tresor Face ID verwenden?
Face ID ist bequem, aber jeder, der dein iPhone vor dein Gesicht halten kann oder deinen iPhone-Code kennt (die Alternative zu Face ID), kommt hinein. Ein Tresor mit eigenem, separatem Muster oder Code fügt ein zweites Geheimnis hinzu. Außerdem kann ein iPhone so mehrere versteckte Tresore enthalten, die sich jeweils mit einem anderen Code öffnen – das kann Biometrie nicht. Entscheide danach, vor wem du deine Dateien schützen willst.
Mit KI-Unterstützung geschrieben und mit der Sicherheitsdokumentation von VaultCave abgeglichen. Etwas falsch oder veraltet? Schreib uns an support@vaultcave.app.
Übersetzt aus dem englischen Original. Bei Abweichungen gilt die englische Fassung.